Fünf HD-Camcorder im Vergleich: Canon und Sony auf Spitzenplätzen

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Der Canon HF11 zeigte im Test eine Auflösung, die ”an der Grenze des technisch Machbaren” liegt, so das begeisterte Urteil der Tester. Auch die Schärfe der Aufnahmen war imposant und wies keine auffällige Nachschärfung auf. Moiré-Effekte bildeteten sich nur wenig. Auch die Farbauflösung war nahezu perfekt – besser geht es kaum. Leider verzeichnete das Objektiv des HF11 etwas. Die Farben fielen ausgewogen und sauber aus. Auch die Tonaufnahmen waren mehr als zufriedenstellend: So wenig Störgeräusche wies kein anderer Camcorder im Test auf. Nur Videos, die bei wenig Licht aufgenommen wurden, zeigten lediglich Mittelmaß. Ganz im Gegensatz zum Sony HDR-CX11. Dieser produzierte bei Dunkelheit die höchste Schärfe und die besten Farben in dieser Kameraklasse. Auch bei der Schärfe im Allgemeinen stand der CX11 dem Canon kaum nach. Die Bilder zeigten allerdings ganz leichte Farb-Moirés. Die Farbdarstellung war sauber und natürlich und das Objektiv verzeichnete beinahe überhaupt nicht. Die Bilder von Canon HG20 und 21 wiesen eine gute Schärfe auf und ausgewogene Farben. Anlass zu Kritik gab die relativ hohe Verzeichnung und die mittelmäßigen Bilder bei wenig Licht. Auf der Tonspur surrte die Festplatte. Der Samsung VP-HMX20C benutze auffällige Nachschärfung und konnte mit der Auflösung der anderen Cams nicht konkurrieren. Die Farben waren hingegen sehr ausgewogen und natürlich und zeigten eine Tendenz zu wärmeren Tönen. Außerdem musste Verzeichnung festgestellt werden und die Leistung bei wenig Umgebungslicht gab keinen Anlass zu Begeisterung. Auch auf der Tonspur rauschte Samsung mehr als alle anderen.

Wenn Sie alle Camcorder im Überblick ansehen möchten, dann finden Sie hier eine Tabelle mit den Ergebnissen.

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