Canon besitzt derzeit ein besonders umfangreiches Spiegelreflexkamera-Sortiment, das alle Bereiche abdeckt: Vom preiswerten Einsteigermodell für nominell lediglich 430 Euro bis hin zum Highend-Profimodell für satte 7.200 Euro. Mit Ausnahme vom ewigen Konkurrenten Nikon hat ansonsten kein anderer Hersteller eine solche Bandbreite zu bieten. Doch welche Kamera ist die beste im DSLR-Segment von Canon? Ist der Preis entscheidend? Diesen Fragen ging das foto Magazin in einem Vergleich der neun aktuellen Modelle nach.
Die Antwort überrascht zum Teil: Während in den unteren Preissegmenten tatsächlich ein steigender Preis offenbar auch einen Mehrwert bei den Funktionen mit sich bringt, kann diese Aussage nicht so deutlich im Highend-Bereich gelten. Denn mit der Canon EOS 1D Mark III konnte sich eine Standardversion gegen ihre eigene Premiumvariante durchsetzen. Der Vorsprung ist zwar nur marginal – doch die Frage ist durchaus erlaubt: Warum zur erheblich teureren EOS 1Ds Mark III greifen, wenn die Version mit 10,1 anstatt 21,1 Megapixeln genauso gut im Test abschneidet?
Noch überraschender dürfte das Abschneiden der Canon EOS 5D Mark II sein: Das Semi-Profi-Modell konnte sich mit der gleichen Endnote platzieren wie das Highend-Modell. Preislich liegt die Kamera jedoch nur bei etwas mehr als einem Drittel der Kosten für die EOS 1Ds Mark III. Wenn Sie nun noch wissen möchten, wie die restlichen Kameras von Canon abgeschnitten haben, besuchen Sie doch auch noch unsere Testübersicht.

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