Noch im letzten Vergleich des Magazins „test“ hatten viele Camcorder eklatante Mängel im Bereich Lowlight gezeigt: Wann immer eine Szene bei schlechtem Umgebungslicht gedreht wurde, entstand vielfach einfach nur „Bildmatsch mit Schneegestöber“, wie sich die Redakteure ausdrücken. Dies hat sich offenbar gewandelt: Laut test haben viele Camcorder im aktuellen Vergleich auch bei wenig Licht noch „gute“ oder sogar „sehr gute“ Bilder gemacht. Hierbei konnte sich der Sony HDR-XR520VE über den Titel des Testsiegers freuen.
Doch es war ein Sieg nach Punkten: Denn mit im Mittel 1.270 Euro war das Gerät auch der mit Abstand teuerste Camcorder im Test. Und warum sollte der Kunde mehr bezahlen, wenn es auch günstiger geht? Der Canon Legria HF20 kostete dagegen im Mittel 800 Euro, landete bei den Testnoten aber in den zentralen Wertungskategorien jeweils verhältnismäßig dicht beim Konkurrenzmodell. Zwar muss er selbst auch noch als relativ teuer gelten, der Abstand zum nächstbesten und deutlich günstigeren Camcorder war im Test dann aber auch schon ausgeprägter.
Wer auf HD-Qualität beim Filmen verzichten kann, kann aber auch zum Canon Legria FS22 greifen. Der Camcorder beherrscht laut Testredaktion ebenfalls „gute“ Bilder und „guten“ Ton, kostet mit 575 Euro aber weniger als die Hälfte als der Testsieger. Die genauen Testfazits können Sie wie stets in einer gesonderten Übersicht nachlesen, ausführlichere Informationen gibt es nach einem Download des kompletten Testberichts.

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