Makroobjektive im Test: Was gut für Sony ist, muss es nicht für Pentax sein

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Das Makroobjektiv Pentax SMC DFA 100 mm / 2,8 Makro konnte zwar an der Spiegelreflexkamera von Pentax den Testsieg erringen, doch die Konkurrenz bestand ja auch nur aus einem einzelnen Objektiv von Sigma. Das Pentax-Objektiv zeigte insgesamt eine gute Auflösung, doch sie erreichte nur 80 Prozent dessen, was theoretisch möglich wäre. Die Objektivgüte und die Leistung des Autofokus erreichten gute Leistungen. Die Vignettierung fiel durchschnittlich hoch aus – genau wie bei allen anderen Objektiven in diesen beiden Tests.

Das Sigma Foto 105mm F2.8 EX DG Macro erreichte ebenfalls nur 80 Prozent der potentiellen Auflösung, doch der Autofokus arbeitet ein wenig unzuverlässiger als der des Pentax-Objektivs. Dafür bildete dieses Makroobjektiv nur sehr geringfügige Farbsäume (chromatische Aberation) in den Aufnahmen. Die Stunde dieses Objektivs schlug bei der Zusammenarbeit mit einer Kamera von Sony: Hier erbrachte es wesentlich bessere Leistungen als an der Pentaxkamera. Die Auflösung wird als ”sehr gut” bewertet, obwohl bei geöffneter Blende die Bildecken etwas weniger hoch aufgelöst wurden. Zudem erwies sich der Autofokus hin und wieder als unzuverlässig – noch mehr als bei der ebenfalls unzuverlässigen Arbeit an der Pentaxkamera.

Platz Zwei an der Kamera von Sony belegt das Tamron SP AF 90mm F/2,8 Di Macro 1:1. Es konnte nicht so gut abbilden wie das Objektiv von Sigma, präsentierte dafür den präziseren Autofokus. Allerdings wiesen die Testaufnahmen recht starke Farbsäume auf.

Hier finden Sie zwei Übersichten: Die erste zeigt die beiden Objektive, die an der Pentaxkamera getestet wurden mit ihrem jeweiligen Testfazit, die zweite den Test mit der Spiegelreflexkamera von Sony.

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