Das Makroobjektiv Canon EF 100mm 1:2.8 Macro USM konnte im Test die höchste Auflösung und den genauesten Autofokus präsentieren. Auch die Bildecken erwiesen sich als sehr scharf. Sehr gut gefallen hat den Testredakteuren auch die äußerst geringe Verzeichnung und dass kaum Farbsäume (chromatische Aberration) in den Testaufnahmen zu sehen waren. Die leichte Vignettierung war durch Abblenden minimierbar.
Das Sigma Foto 105mm F2.8 EX DG Macro konnte bei vollständig geöffneter Blende eine ebenso hohe Auflösung erreichen wie der Testsieger. Allerdings nahm die Auflösung leicht ab, wenn um zwei Stufen abgeblendet wurde. Dafür war die Objektivgüte von Sigma ebenfalls sehr hoch und der Autofokus erwies sich als der präziseste im gesamten Test. Vignettierung zeigte sich auch mit Offenblende kaum.
Auf Platz Drei im Test befindet sich das Tokina AT-X M100 AF Pro D. Dieses Makroobjektiv glänzte wiederum damit, dass es die wenigsten Abbildungsfehler von allen produzierte. Auch die erreichte Auflösung erwies sich als sehr gut, nur der Autofokus enttäuschte etwas: Er lag manchmal ”stark daneben”, so die Bewertung des Testers.
So wie Canon diesen Test anführt, so schließt Canon ihn auch ab: Das Canon EF-S 60mm 1:2.8 Macro USM bildet das Schlusslicht. Mit ihm wurden die Bildecken deutlich geringer aufgelöst als die Bildmitte und es bildete sich eine recht starke Vignettierung. Dafür arbeitete der Autofokus immerhin sehr gut. Insgesamt wird dieses Objektiv als ”gerade noch gut” eingeschätzt.
Hier finden Sie eine Übersicht über alle Makroobjektive im Test und das jeweilige Testfazit.

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