Das Objektiv von Nikon ist relativ klein und leicht und machte dennoch einen soliden Eindruck. Diesen Eindruck konnte auch das Bajonett aus Kunststoff nicht schmälern. Die Bildqualität war insgesamt sehr gut. Details wurden sehr gut und sauber wiedergegeben. Das Bild wirkte ”natürlich” und auch dessen Ränder fielen qualitativ nicht im Vergleich zur Bildmitte ab, lautet die Einschätzung der Tester. Es erstaunte die Testredakteure vor allem, dass die gute Abbildungsleistungen in allen Brennweiten und bei allen Blendenstufen konstant hoch blieb. Der Zoomumfang von 18 bis 105 Millimeter dürfte für die meisten Aufnahmesituationen völlig ausreichen. Gefallen hat den Redakteuren auch der Bildstabilisator und der leise und auch schnell arbeitende Ultraschall-Autofokus. Dass das Nikkor Innenfokussierung aufweist, ist ein weiteres Kaufargument für die Linse. Sie kostet etwa 250 Euro und ist somit ein echtes Schnäppchen.
Beinahe ebenso viele Testpunkte wie Nikon erhielt das Sigma Foto 18-125mm F3.8-5.6 DC OS HSM. Die Bildqualität ”stimmte insgesamt”, lautet die Einschätzung der Testredakteure. Allerdings konnte sowohl im Bereich des Weitwinkels, als auch in den Telebrennweiten eine niedrigere Auflösung an den Bildrändern festgestellt werden. Besonders gravierend war diese Schwäche jedoch nicht ausgeprägt. Zudem zeigte sich eine deutlichere Vignettierung (abgedunkelte Bildecken) in den unteren Brennweiten als beim Nikkor-Objektiv. Dafür fiel die Verzeichnung besonders niedrig aus. Insgesamt wirkten die Aufnahmen qualitativ hochwertig und ließen im bloßen Sehtest kaum Unterschiede zu Nikon erkennen. Punkten kann Sigma auch mit einer robusten Verarbeitung und einem Metallbajonett. Bemängelt wird, dass sich der Ring für den manuellen Fokus im Autofokus-Betrieb mitdreht.
Hier finden Sie eine Übersicht über den Test und die Testfazits der beiden Zoomobjektive.

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