Wer eine nicht allzu umfangreiche und teure Fotoausrüstung besitzt, der kann sich mit einer normalen Hausratsversicherung begnügen – sie bietet in diesem Fall den optimalen Versicherungsschutz. Sie eignet sich auch gut für Fotografen, die hin und wieder ein wenig Geld mit ihren Bildern verdienen: Die Hausratsversicherung schützt in der Regel auch Arbeitsgerät, das ab und zu privat genutzt wird. Viele Schadensfälle werden von einer Hausratsversicherung abgedeckt und selbst im Urlaub besteht ein gewisser Schutz. So gilt auch das Hotelzimmer und die Ferienunterkunft als ”Verlängerung” der Wohnung und genießt somit den Schutz der Versicherung. Dies gilt allerdings nicht für Campingplätze oder außerhalb der Räume. Ob die Versicherung auch bei Diebstahl der Kamera aus dem Auto ausreicht, ist unterschiedlich. Danach sollte man sich auf jeden Fall beim Versicherer erkundigen. Zudem sollten Fotografen darauf achten, dass sie nicht unterversichert sind. In diesem Fall zahlt die Hausratsversicherung nur einen bestimmten Anteil am Schaden.
Eine Möglichkeit das eigene Hab und Gut auf Reisen zu sichern, besteht auch im Abschluss einer Reisegepäckversicherung. Diese bezahlen jedoch pauschal nicht den Neuwert zurück, sondern stets nur einen Anteil. Dafür sind die Prämien dieser Versicherungen ”durchweg erschwinglich”, so der Testredakteur. Allerdings müssen Interessenten sich ganz genau die Policen anschauen – manchmal besteht nur ein eingeschränkter Schutz für das Kameraequipment oder eine Selbstbeteiligung wird fällig. Vor allem im Flugzeug muss die Ausrüstung zumeist im Handgepäck mitreisen, sonst greift der Schutz nicht. Selbst verschuldete Schäden bezahlt eine Reisegepäckversicherung in der Regel gar nicht.
Professionelle Fotografen oder solche, die mit wertvollem Equipment viel unterwegs sind, sollten am besten eine spezielle Fotoapparate-Versicherung abschließen. Sie lohnt sich aber kaum für eine Ausrüstung, die weniger als 1000 Euro wert ist. Meist wird der Neuwert der Geräte bezahlt und viele Risiken werden abgedeckt, die die beiden anderen Versicherungsarten ausschließen. Sogar wenn die eigene Ungeschicklichkeit am Verlust der Kamera schuld ist, gibt es Ersatz.
Hier finden Sie eine Testübersicht mit sieben Versicherungen der drei unterschiedlichen Versicherungsarten.

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