Die hohe Auflösung der Camcorder ist den Testredakteuren zufolge vermutlich sogar das Hauptproblem der Geräte: Sie ist vor allem auf die hoch aufgelösten Fotos hin ausgelegt, die die beiden Videokameras aufnehmen können. Diese weisen eine Auflösung von sechs Megapixeln auf, was die Elektronik der Camcorder für die Filmaufzeichnung auf zwei Megapixel herunter rechnen muss. Dabei ”patzt” die Signalelektronik offensichtlich, so die Tester. Die Folge: Es zeigen sich horizontale Streifen im Bild, die etwas unschärfer sind als das restliche Bild. Die horizontale Auflösung ist immer noch ”sehr gut”, die vertikale Auflösung ”bricht leicht ein”. Dafür erwies sich die Farbauflösung als ”tadellos”. Die Farben wurden ”dezent und nüchtern” abgebildet, so lautet die Bewertung. Bei wenig Licht in der Umgebung erschien das Bild etwas dunkler als bei der Konkurrenz, war dafür jedoch schärfer und weniger verrauscht.
Das Menü wurde von Canon eindeutig überarbeitet: Es ist ”klar und verständlich”. Zudem ist es sehr reaktionsfreudig und nervt den Benutzer nicht mit lästigen Wartezeiten. Ärgerlich ist, dass Canon nicht alle HD-tauglichen Fernseher oder Monitore erkennt: Bei einigen Modellen schalten die Camcorder stur auf Standard Auflösung und lassen sich davon nicht mehr abbringen. Auch Windows Vista ”mögen” die Canons nicht. Wenn die Geräte vom PC-Betrieb abgemeldet wurden, informierte der Rechner dennoch darüber, dass sie angeblich nicht aus der USB-Verbindung ausgezogen werden dürften.
Hier finden Sie die beiden Camcorder in einer Übersicht mit dem Testergebnis.

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