Die Nikon D3X und die Canon EOS 1Ds Mark III haben auf den ersten Blick recht viele Gemeinsamkeiten. Beide Kameras kosten um die 7000 Euro, besitzen ein robustes Gehäuse, einen langlebigen Verschluss und einen Hochformatauslöser. Bei der Auflösung erreichte die Nikon einen Wirkungsgrad von 83 Prozent und wurde in dieser Beziehung von der Canon 1Ds Mark III und der Mark II geschlagen. Dafür zeigten die Canons höhere Artefaktraten. Zudem verloren sie bei voll geöffneter Blende an Auflösung. Bei der D3X war die Auflösung über alle Blendenwerte ”relativ konstant”, so die Testredakteure. Die eingestellte Empfindlichkeit wirkte sich hingegen stärker auf die Auflösung aus. Bei ISO 50 konnte keine so hohe Auflösung erreicht werden, dafür war in diesem Bereich das Bildrauschen am geringsten. Die höchste Auflösung konnte die Nikon bei ISO 100 und 200 herstellen. Die Rauschwerte der Kamera waren ”sehr gut” und in etwa ”auf dem Niveau der Konkurrenz” – nur die EOS 1Ds Mark II rauschte noch weniger. Da die D3X sehr teuer ist, erhält die Canon EOS 1Ds Mark II zudem die Auszeichnung ”Preistipp”. Die beiden Canonkameras erzielten auch die besten Ergebnisse bei den Dynamikwerten. Nikon hingegen zeigte die geringste Vignettierung von allen getesteten Kameras. Dies wird durch die starke Korrektur durch die Elektronik verursacht, was leider auch einen negativen Effekt hat: Das Rauschen in den Bildecken nimmt stark zu.
Hier finden Sie alle getesteten Kameras in einer Übersicht, die das jeweilige Testergebnis aufführt.

RSS-Feed abonnieren zum Thema
