Nikon im Test: Hohe Auflösung hat mehr Nach- als Vorteile

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Die Nikon D3X löst mit ihrem Kleinbildsensor in 24 Megapixel auf und ist die ”beste Studio- und Porträtkamera”, die es in der Kameraklasse derzeit zu kaufen gibt, so der Testredakteur. Dennoch zeige sich im Vergleich mit der D700 eigentlich nur ”ein Quäntchen an Qualitätsplus”, so die Bewertung. Und dieses Quäntchen benötigt im Prinzip nur ein professioneller Fotograf. In der Porträtfotografie überzeugte die Kamera nicht nur mit ihrer hohen Detailschärfe, sondern auch mit ”absolut fantastischen” Hauttönen. Aber auch die D700 produzierte Hauttöne, die ”sich sehen lassen” konnten. Bei wenig Licht zeigten die Bilder der D3X deutlich mehr Bildrauschen als die der D700: Resultat der hohen Pixeldichte auf einem gleich großen Sensor. Zudem fiel es im Test erstaunlicherweise sehr schwer, mit der D3X ein wirklich scharfes Bild herzustellen. Durch die hohe Auflösung wirken sich Verwacklungen oder auch ein weniger gutes Objektiv recht stark auf die Schärfe der Bilder aus. Besonders unpraktisch ist die D3X, wenn es um die Weiterverarbeitung der Bilder geht. Schon ein einzelnes JPEG-Foto ist 60 Megabyte groß. Daher ist beispielsweise die Anwendung eines Filters in Photoshop sehr zeitaufwendig. Die Rechendauer steigt nämlich exponentiell mit der Anzahl der Pixel. Für die Katalogisierung der Bilder benötigte der Testredakteur beinahe doppelt so lange wie für Bilder der D700. Zudem muss der Besitzer einer D3X für die Speicherung der Bilder einen ”enormen” Platzbedarf auf seinem Rechner einräumen.

Hier finden Sie den Test in einer Übersicht und weitere Informationen.

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