Die Spiegelreflexkamera mit der höchsten Auflösung im Test war die Canon EOS 1Ds Mark III. Sie verfügt über einen Kleinbildsensor und einen Pixelabstand von 6,4 µm. Gegenüber dem Vorgängermodell hat Canon die Bedienfreundlichkeit der Kamera deutlich erhöht. Die Kamera kann mit einer Hand gehalten oder bedient werden. Die Auflösung lag über dem Richtwert: 2800 statt 2500 Linien pro Bildhöhe wurden dargestellt. Helligkeits- und Farbrauschen waren gering, jedoch ein wenig stärker als bei der Canon EOS 1D Mark III. Diese wiederum wies ebenfalls eine relativ komfortable Bedienung auf und einen vergrößerten Dynamikumfang durch die Erhöhung der Bitrate von 12 auf 14. Sie erwies sich als die schnellste Kamera: Sie kann in Serie 10 Bilder pro Sekunde schießen. Zudem ist sie das rauschärmste unter den Canon-Modellen und dass trotz der hohen Auflösung in 1790 Linien pro Bildhöhe. Die Canon EOS 5D Mark II bleibt bei der Auflösung leicht hinter der Canon EOS 1Ds Mark III zurück. In der Fotopraxis dürfte dies jedoch keine Rolle spielen, so der Testredakteur. Die Auflösung war etwas höher als die der Nikon D700 und bei der Messung des Farbrauschens nahmen sich beide Kameras kaum etwas. Das Helligkeitsrauschen ist bei der Mark III sogar geringer – erst ab ISO 6400 fiel es auf, dass die Kamera einen kleineren Sensor aufweist. Die Nikon D3 zeigte sehr geringes Bildrauschen. Sie produzierte weniger Farbrauschen als die Canon-Kameras. Bei der Messung des Helligkeitsrauschen waren Nikon und Canon gleich, doch ab ISO 3200 konnte sich wiederum die Nikon D3 an die Spitze setzen. Außerdem fiel ihre Farbwiedergabe durch den gesamten Empfindlichkeitsbereich naturgetreu aus.
Hier finden Sie alle sechs Kameramodelle, die getestet wurden, in einer Übersicht mit ihren Testergebnissen.

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