Zwei Camcorder im Vergleich: Canon arbeitet professioneller als Sony

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Beide Camcorder erhalten die Auszeichnung ”Kauftipp”, da sie die Spitze der Bestenliste markieren, so der Testredakteur. Dennoch zeigten beiden Modelle recht unterschiedliche Qualitäten im Test. Die Optiken von beiden Testkandidaten erwiesen sich als auf den Telebereich hin optimiert. Anders als man erwarten könnte, zeigten sich die meisten Verzeichnungen und Farbsäume im Bereich der mittleren Brennweiten und nicht im Telebereich. Der Weitwinkelbereich wurde von Sony derart konzipiert, dass nur sehr wenig Verzeichnungen entstehen. Bei Einsatz des Zooms wird das Bild allerdings schlechter. Canon verzeichnete im Vergleich dazu generell etwas weniger. Sony zeigte in Bildbereichen mit niedrigen Kontrasten weniger Farbfehler; bei Canon blieb das Maß an Farbfehlern konstant. Canon stellte Farben dezent und neutral dar; Sony hingegen produzierte wärmere und gesättigtere Farben. Bei der Auflösung konnte Canon ganz klar den Testsieg einstreichen und auch schwierige Motive mit geringen Kontrastunterschieden bildete er durchgängig scharf ab. Höhere Werte bei der Auflösung haben die Tester nach eigenen Angaben noch nie gemessen. Sony hingegen machte deutlich rauschärmere Aufnahmen. Das lag vor allem auch an der Rauschunterdrückung, die besonders die dunklen Bildbereiche beruhigte. Zudem ist Sony besser vor Übersteuerung geschützt und lässt es beispielsweise zu, dass man direkt in die Sonne filmt. Bei Canon traten hierbei Smear-Effekte auf. Die kamerainterne Nachbearbeitung der Bilder sorgte auch dafür, dass die Bilder von Sony bei wenig Licht subjektiv besser aussahen. Bei wenig Licht war außerdem Canons Vorsprung bei der Schärfe aufgebraucht.

Hier finden Sie den Test in einer Übersicht, der die beiden Camcorder und das jeweilige Testergebnis aufführt.

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