Die Casio Exilim EX-Z300 zeigte das schwächste Bildrauschen im gesamten Test. Es bewegte sich weit unter dem üblichen Niveau. Das lag auch an der starken Rauschunterdrückung, die ab ISO 400 leider den Detailreichtum etwas in Mitleidenschaft zieht. Die Auflösung der Z300 war in Ordnung und die Kamera produzierte nur eine ganz schwache Randabschattung und Vignettierung. Pluspunkte brachte auch die kurze Auslöseverzögerung, die Bestwerte zwischen 0,13 und 0,37 Sekunden zeigte. Zur zweitbesten Kamera im Test wurde die Nikon Coolpix S710 gekürt. Sie produzierte Aufnahmen mit der höchsten Auflösung im Vergleich: Ihr großer Sensor sorgt dafür. Das Bildrauschen fiel moderat aus und der Autofokus erwies sich als zuverlässig. Bemängelt wurde, dass bei ISO 400 der Objektkontrast von 8 Blendenstufen auf 6,5 abrutschte. Ebenfalls gute Testergebnisse zeigte die Canon PowerShot SX 110IS. Sie weist ein gutes Preis-Leistungsverhältnis auf und erhielt die meisten Punkte für die hervorragende Ausstattung. Der Autofokus arbeitete zuverlässig und auch bei wenig Umgebungslicht noch ausreichend schnell. Die Bildqualität der Canon war in Ordnung, nur die Rauschwerte waren etwas schlechter als der Durchschnitt. Auch das Display zeigte bei wenig Licht leider ein verrauschtes Bild. Den letzten Platz im Test belegte die Nikon Coolpix S60. Sie besitzt zwar einen berührungsempfindlichen Touchscreen, doch der gereichte ihr nicht immer zum Vorteil. So reagierte die Zoomwippe, die ebenfalls auf ihn ausgelagert ist, sehr träge. Auch der Verzicht auf Histogrammanzeige und Verwacklungswarnung kam nicht gut bei den Testern an. Dafür erwies sich der Autofokus als treffsicher, genauso wie der sehr gute Weißabgleich. Abzug gab es bei der Bildqualität: Die Nikon zeigte den höchsten Rauschanteil im Test und das Objektiv verzeichnete im gesamten Brennweitenbereich.
Hier finden Sie alle acht Kameras im Test in einer Übersicht, die auch die Testergebnisse enthält.

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