4 kompakte Camcorder im Test: Qualität reicht an Profigeräte heran

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Der Canon HG21 überraschte mit seiner hohen Schärfe, bei der keiner der Konkurrenten mithalten konnte. Aber auch der Sony HDR-SR12E konnte Aufnahmen mit ”beeindruckendem Detailreichtum” vorweisen, so der Tester. Die Auflösung reichte bei beiden Geräten an die Grenze des technisch Machbaren. Die Bilder wirkten sehr klar und das auch in den Bildecken, die oft qualitativ schlechter ausfallen. Keines der beiden Modelle benutzte zu viel Nachschärfung. Das tat jedoch der JVC Everio GZ-HD40. Daher war sein Bildeindruck subjektiv scharf, die Aufnahmen zeigten jedoch Farbsäume an Objektkanten – vor allem im Telebereich des Objektivs. Der Panasonic HDC-HS100 konnte bei der Schärfe nicht so gute Ergebnisse vorweisen. Außerdem benutzte er ebenfalls künstliche Nachschärfung. Daraus resultierte, dass feine Details mit unschönen weißen Rändern versehen wurden. Besonders kontrastarme Motive erschienen außerdem zu weichgezeichnet. Die hellen Bereiche eines Bildes wurden vom Panasonic schlechter abgebildet als von den drei anderen Camcordern. Dafür optimierte er jedoch die dunklen Bildbereiche, die mehr Details zeigten. Bei wenig Licht schlug sich keiner der Testkandidaten besonders gut. Der Canon zeigte verrauschte Flächen und insgesamt ein dunkles Bild. JVC war vergleichbar schwach und wies einen noch größeren Auflösungsverlust als Canon auf. Sony setzt eine stärkere Rauschunterdrückung ein, dennoch traten Artefakte bei feinen Details auf. Der Panasonic konnte ein helleres Bild herstellen. Ein Nachlassen der Schärfe und die Erzeugung von Komprimierungsartefakten konnte aber auch er nicht verhindern.

Wenn Sie alle vier Camcorder im Überblick ansehen möchten, finden Sie hier eine Tabelle mit den Vor- und Nachteilen der Prüflinge in Kurzfassung.

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