Bei der Auflösung musste die Nikon D90 sich allerdings von der Nikon D300 geschlagen geben: Ein leichter Vorsprung der größeren Kamera war auszumachen. Beide Modelle waren gleich gut, was die Darstellung von Texturen anging: Im getesteten ISO-Bereich zwischen 100 und 1600 wiesen beide Kameras gleich geringe Texturverluste auf. Die D90 erreichte in dieser Testsparte ”Traumergebnisse”, so die Tester. Das gleiche galt bei den gemessenen Rauschwerten. Vor allem bei ISO 1600 war das Bildrauschen der D90 sehr unauffällig. Bei ISO 1600 erreichte die D90 auch ihren besten Objektkontrast – zur Verwunderung der Tester. Mit einem Dynamikumfang von 10,5 Blenden war die D300 etwas besser als die D90, musste jedoch bei ISO 1600 klein beigeben. Einen klaren Vorteil besitzt die D300, wenn es um das Gehäuse geht: Ihres ist eindeutig solider und macht einen wertigeren Eindruck. Sie verfügt ebenfalls über mehr Bedienelemente und kann die kürzeren Verschlusszeiten vorweisen. Sie kann mit einer sehr kurzen Verschlusszeit von 1/8000 Sekunde glänzen, die D90 kann höchstens mit 1/4000 Sekunde Bilder aufnehmen.
Schwesternkampf
Ein Vergleich von Kameramodellen verschiedener Klassen desselben Herstellers ist immer interessant – schließlich ist die D90 weitaus günstiger als die D300. Dass sie für die Bildqualität mehr Punkte (wenn auch wenige) als die ”große Schwester” erhielt, kann schon ein schwerwiegender Faktor für eine Kaufentscheidung sein.
Wenn Sie die Testergebnisse als kurzes Fazit sehen möchten, finden Sie hier eine Übersicht und weitere Informationen.

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