Und auch die Serienbildgeschwindigkeit der Coolpix P6000 konnte niemanden überzeugen: Mit ihr kann nicht einmal ein Bild pro Sekunde aufgenommen werden. Dafür zeigte die Kamera die höchste Auflösung von allen Kameras im Test. Auch das Bildrauschen war moderat, nur griff schon ab ISO 200 die Rauschunterdrückung ein. Die Verzeichnungnen, die durch das Objektiv verursacht werden, befanden sich in der Mitte des Testfeldes. Die Farbsättigung erwies sich als ein wenig zu stark, kann jedoch verringert werden. Der Testsieger von Panasonic besitzt einen überdurchschnittlich guten Video-Modus und ihr Tracking-Autofokus arbeitete sehr zuverlässig. Ihr Serienbildmodus arbeitete sogar ein wenig schneller als der Hersteller angibt. Die Auflösung war sehr gut, nur im Weitwinkelbereich zeigte sie einen Wirkungsgrad von gerade einmal 60 Prozent. Das Bildrauschen war bis ISO 400 akzeptabel, danach stieg es leider merklich an. Dafür kann man der Panasonic zugute halten, dass sie keine aggressive Rauschunterdrückung anwendet. Bei der Eingangsdynamik zeigte die Kamera Spitzenwerte. Die Verzeichnung war im Weitwinkelbereich nicht allzu stark, in den größeren Brennweiten fiel sie überhaupt nicht auf. Die Ricoh Caplio GX 200 ist an sich ebenfalls eine sehr gute Kamera – in diesem Test konnte sie jedoch nur den letzten Platz besetzen. Im Vergleich zu ihrer Vorgängerin, der GX 100, hat ihre Auflösung sogar abgenommen – trotz einer Erhöhung der Megapixelzahl. Das liegt vermutlich an der starken Rauschunterdrückung, die die Bilder weichzeichnet. Die Rauschwerte waren dann auch besser als die des Vorgängermodells, dennoch wurde ab ISO 400 ein deutliches Bildrauschen sichtbar.
Wenn Sie alle drei Kameras im Überblick suchen, finden Sie diese hier mit ihren jeweiligen Vor-und Nachteilen.

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