Die teuerste und gleichzeitig beste Kamera unter den drei Testsiegern war die Bridgekamera Fujifilm FinePix S100fs. Sie kann einen sehr genauen optischen Sucher vorweisen und einen sehr guten Verwacklungsschutz. Durch die umfangreichen Möglichkeiten zur manuellen Steuerung ist die Bildqualität sehr stark optimierbar. Sie stellt eine gute Alternative zu Spiegelreflexkameras dar, ist jedoch einfacher zu bedienen. Nur die Qualität der Videos ist mäßig. Wesentlich günstiger als die S100fs ist die ebenfalls für gut befundene Canon Digital Ixus 90 IS. Sie ist eine Kompaktkamera und Blende, Belichtung und Fokussierung sind nicht manuell einstellbar. Dafür ist jedoch der Weißabgleich vom Fotografen selbst ansteuerbar. Die IXUS 90 IS punktet vor allem mit ihren guten Nahaufnahmen und der Videoqualität. Ihr Bildstabilisator zeigte kaum Wirkung, dafür ist die handliche Kamera aber mit Gesichtserkennung ausgestattet. Die drittbeste Kamera im Test war die Bridgekamera Fujifilm FinePix S8100fd. Sie ist etwas kleiner und handlicher als der Testsieger. Auch sie besitzt einen sehr genauen elektronischen Sucher. Ihr Verwacklungsschutz zeigte kaum Wirkung und in den Bildecken offenbarte sich ein deutlicher Helligkeitsabfall. Auch die Videoaufnahmen begeisterten die Tester nur mäßig. Die Nahaufnahmen der S8100fd waren gut und der Blitz leuchtete gleichmäßig aus. Wie die meisten Bridgkameras bietet dieses Modell viele manuelle Einstellmöglichkeiten. Mit einem Wert von etwa 380 Euro ist das Preis-Leistungsverhältnis gut.
Wenn Sie alle 17 Kameras kennnenlernen möchten, finden Sie hier eine Übersicht mit den Testergebnissen. Außerdem können Sie sich hier den Test kostenpflichtig herunterladen.

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