Der Canon FS11 war der leichteste und kleinste Camcorder im gesamten Testfeld. Dennoch erwies er sich als robust. Er zeichnet nur auf Flash-Speicher auf und bestach mit einer kräftigen Farbwiedergabe. Auch die Schärfe der Bilder konnte überzeugen, nur in den letzten Zoomdritteln arbeitete der Autofokus manchmal unsicher. Wesentlich größer, aber darum für manche Benutzer griffiger, ist der Testsieger von Panasonic, der SDR-H 280EG. Er nimmt auch Fotos mit 3 Megapixeln in einer annehmbaren Qualität auf. Der Camcorder benutzt keine Kantenaufsteilung und zeigte daher nicht die höchstmögliche Schärfe. Dafür waren seine Bilder sehr harmonisch und von ausgewogenen Farben geprägt. Der Autofokus arbeitete sicher, nur bei Schwenks zeigten sich leichte Verwischungen. Der dritte Sieger im Bunde war der Sony DCR-DVD 510 E – ein auf DVD speichernder Camcorder, der mit diesem Medium schon fast zu den Dinosauriern unter den Videokameras zählt. Der 510E zeichnet wahlweise auch auf Memory-Stick auf. Der Camcorder nimmt Fotos mit einer Auflösung von 4 Megapixeln auf und besitzt einen besonders gut funktionierenden optischen Bildstabilisator. Sein Menü wurde als etwas unübersichtlich empfunden. Bei Tageslicht und im Innenraum zeigte er ein sehr scharfes Bild mit moderater Kantenaufsteilung. Nur bei wenig Licht war das Bild verrauscht und weichgezeichnet. Die Tonaufnahme wurde bei kurzen Schallimpulsen durch ein nachfolgendes Rauschen gestört: Das machte sich vor allem bei Sprachaufnahmen unangenehm bemerkbar.
Qualität kaum unterschiedlich – Ausstattung umso mehr
Im Test sind nicht nur Bild- und Tonqualität einzeln untersucht worden, Sie finden hier auch die Austtattungsmerkmale der Camcorder. Hier kann der Interessent genug Unterschiede oder Alleinstellungsmerkmale entdecken, die ihm die Qual der Wahl doch noch erleichtern können.
Wenn Sie alle acht Camcorder überblicken möchten , finden Sie hier eine Tabelle mit den einzelnen Testergebnissen und weitere Informationen.

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