Die Canon PowerShot G10 soll in die Fußstapfen der PowerShot G9 treten. Obwohl die G10 nur einen 5fachen optischen Zoom aufweist, wird sie vom Hersteller als Bridgekamera bezeichnet. Tatsächlich ist die 14,7-Megapixel-Kamera auch kaum als kompakt zu bezeichnen, wenn auch Auflösung, Sensor und Prozessor von gleicher Bauart ist wie bei den aktuellen IXUS-Modellen. Ihr auffälliges Objektiv weist einen echten Weitwinkel in der Anfangsbrennweite auf (28-140 mm). Dass Canon die Zoomleistung nicht allzu sehr in die Höhe geschraubt hat, dürfte der Bildqualität entgegen kommen. Wer dennoch mehr Zoomleistung von seiner G10 erhalten möchte, hat die Möglichkeit, einen Telekonverter zu erwerben.
Auch für Profis: RAW-Format und manuelle Belichtungsmöglichkeit
Anders als die meisten Kompaktkameras kann die Canon PowerShot G10 manuelle Einstellmöglichkeiten vorweisen. Außerdem kann ihr Besitzer Fotos auch als RAW-Dateien abspeichern. Dieses Format enthält die meisten Bildinformationen und wurde von der kamerainternen Software noch nicht bearbeitet. Daher eigenen sich RAW-Dateien besonders gut für die eigene Nachbearbeitung der Aufnahmen am PC. Ansonsten ist die PowerShot G10 gut ausgestattet mit einem optischen Bildstabilisator, einem hoch aufgelöstem Monitor, einer hochentwickelten Gesichtserkennung und der i-Contrast-Funktion für kontrastreichere Bilder mit mehr Details.

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