Die Panasonic Lumix DMC-FS20 löste sogar noch besser auf, als ihr Sensor theoretisch in der Lage sein dürfte, so die Tester. Sie brillierte ebenfalls, was das Rauschverhalten betraf. Sie gab Farben sehr natürlich wieder und zeigte ein klares Weiß. Auch bei der Serienbildfunktion hatte die FS20 die Nase vorn. Ebenfalls sehr gut schnitt die Canon IXUS 85 IS ab. Sie löste noch besser als die Panasonic auf, rauschte jedoch stärker als diese. Beim Dynamikumfang war die Canon an erster Stelle: Sie verfügt über 9,75 Blenden. In puncto Farbwiedergabe und Weißabgleich folgte die Canon ganz knapp der Panasonic. Während die Testsiegerin Panasonic die längste Auslöseverzögerung aufwies (2,44 Sekunden!), konnte die Canon hier zeigen, was in ihr steckt: Sie brauchte nur 1,2 Sekunden. Damit wurde sie nur von der Nikon Coolpix S600 geschlagen, die sogar weniger als eine Sekunde benötigte. Die Nikon setzte sich auf den zweiten Platz ab, was die Serienbildfunktion betraf. Die abgeschlagene Fujifilm Finepix Z20FD war hierin so langsam, dass gar nicht mehr von einer Serienbildfunktion gesprochen werden könne, so die Zeitschrift. Finepix und Coolpix haben aber auch gewisse Besonderheiten für sich: Zwar zeigten sie etwas zu warme Farbtöne, dafür war ihre Schwarzwiedergabe jedoch besonders gesättigt. Auch bei der Verzeichnung schlug sich die Fujifilm sehr gut. Weder im Telebereich noch im Weitwinkel betrug die Verzeichnung mehr als 0,1 Prozent.
Publikumslieblinge unter die Lupe genommen
Die ”DigitalPhoto” hat sich in diesem Test besonders beliebte Kompaktkameras vorgenommen und auf Herz und Nieren geprüft. Dass eine Kamera sogar besser auflöste, als eigentlich auf dem Papier steht, war eine nette Überraschung. Und die gute Nachricht für die Nikon- und Fujibesitzer: Auch ihre Kompakten sind keineswegs schlechte Kameras.
Wenn Sie sich davon überzeugen wollen, dann können Sie hier die Kompakten und die Testergebnisse in einer kurzen Übersicht sehen.

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