Die ”Tapferen 7” bekommen vom Tester der videofilmen alle die Gesamtnote ”Sehr gut”. Die kleinen Unterschiede zwischen den Modellen kommen aber auch zur Sprache: So punktet die Canon HG10 mit ihrem DIGIC-DV-II-Prozessor, der gleichzeitig Videos und Fotografien in voller Auflösung aufnehmen kann. Bei den JVC-Kameras fällt positiv auf, dass sie fast über den gesamten Brennweitenbereich hinweg eine sehr große Helligkeit aufweisen (F1,8 – 1,9). Trotzdem ist die Qualität der Fotos nicht beeindruckend, da der elektronische Bildstabilisator für diese Funktion nicht ausreicht. Die beste Bildnote erhält die Canon HG10, deren RGB-Primärfarbenfilter und Rauschreduzierung für die brillantesten Ergebnisse sorgt. Die Camcorder von Sony hingegen ermöglichen perfekte Schärfefahrten mit dem Punkt-Fokus: Die Schärfe verlagert sich auf einen Fingerdruck hin sanft und fließend.
Dem Datenchaos Herr werden
Dem Datenchaos, das die Hersteller der HDD-Camcorder verursachen, begegnet der Tester von videofilmen mit praktischen Tipps. Denn die Softwarepakete, die JVC und Canon mitliefern, besäßen oft nur ”Hobbycharakter”. Wer aber professionell schneiden möchte und den unterschiedlichen Formaten, die nur wenige PC-Programme erfassen können, beikommen muss, dem wird die Software Power Director empfohlen. Sie kann Daten mit der Endung ”.TOD” in bearbeitungsfreundliche ”.mpg” umwandeln.
Brauchen Sie weitere Tipps? Dann lesen Sie hier den vollständigen Test.

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