Die Sony HDR-TG3 punktet mit ihrem Äußeren. Ihre Titanummantelung ist robust und kratzerresistent. Zudem hat Sony Spitzentechnologie verbaut, die die Belichtung deutlich verbessert. Da keiner der Camcorder über einen Sucher verfügt, fällt die TG3 ein weiteres Mal positiv auf: Die Touchscreen-Fokussierung hilft zusammen mit den Spot-Fokus-Automatiken dabei, die richtige Schärfe einzustellen. Insgesamt ist die Bedienung der Sony HDR-TG3 sehr einfach.
Canon HF10/HF100: Mehr Freiheit für den Videofilmer
Die beiden Modelle von Canon, die HF10 und die HF100, nehmen Ton ohne Störgeräusche auf, das Mikrofon ist sogar aussteuerbar. Überhaupt gewinnen die Canons spielend, wenn es um die Selbstständigkeit des Videofilmers geht. Fast alle Einstellungen sind manuell veränderbar, sei es die Framerate, die Schärfe oder die Farbabstimmung. Außerdem besitzt die Canonserie einen besseren Sensor (1/3,2“-CCD) als die Sony und kommt auch nicht mit einer unpraktischen Docking-Station daher.
Siegertreppchen ohne Stufen
Der Kampftest der drei Mini-HD-Camcorder macht klar, dass keine Kamera außer Konkurrenz steht. Wenn Anwender wissen, was ihnen persönlich wichtig ist, bleibt ihnen anhand der Vor- und Nachteile die Entscheidung überlassen, welcher Camcorder für sie der richtige ist. Einziges Manko des Tests: Die Unterschiede zwischen den Canonmodellen HF10 und HF100 verblassen. Aber vielleicht sind die sowieso unerheblich?
Hier finden Sie den Testbericht von videofilmen zum Probelesen.

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